toggle mobile-menu

Bio-Lamm: Artgerechte Haltung in der Herde

Von  Margit Fensl  | 30.03.2012  |Kategorie:    Ernährung

Konventionelles Fleisch stammt aus Massentierhaltung, hier werden möglichst viele Tiere auf einer möglichst kleinen Fläche gehalten. Und die Fütterung von antibiotischen Leistungsförderer und gentechnischen Zusätzen sind erlaubt. Gibt es eine Alternative?  Ja! Natürlich.

 

Wiesen umgeben von Wäldern und Bächen, eine Grünlandschaft mit der die Bio-Tiere vertraut sind. In dieser Umwelt können sich die Bio-Tiere prächtig entwickeln und die artgerechte Tierhaltung erkennt man auch in der Qualität des Fleisches. 
Bio-Rindfleisch, Bio-Huhn und Bio-Schweinfleisch. Vor allem das Bio-Lammfleisch von Ja! Natürlich liegt im Sinne der qualitätsbewussten Ernährung höher im Kurs denn je.
Aufgrund der natürlichen Haltung und Fütterung ist das Bio-Lammfleisch aus ernährungsphysiologischer Sicht besonders empfehlenswert und wird von Feinschmeckern sehr geschätzt.

Artgerechte Haltung in der Herde
Während der ersten drei Monate bleiben die Jungtiere ganz eng bei den Mutterschafen, neben Milch zählt schon sehr bald auch Heu und etwas Getreide zur Nahrung. Im Stall sorgt oft ein kleiner Durchgang, der „Lämmerschlupf“, dafür, dass die Kleinen jederzeit in einen abgetrennten Bereich gelangen können, wo sie ohne Drängeln der Großen von ihren Körndln naschen können. Danach, wenn mit rund drei Monaten ungestüme Junglämmer aus den Kleinen geworden sind, fühlen sie sich unter Ihresgleichen wohler. So können sie miteinander herumtoben. Weil das Merino Landschaf zu Mehrlingsgeburten neigt, gibts auch nie Mangel an Spielgefährten. Die Lämmer werden vor allem mit Heu, Silagen und Klee, meist von den hofeigenen Weiden gefüttert. Dazu gibt es verschiedene Bio-Getreidesorten. Das alles kommt natürlich aus biologischer Landwirtschaft.

Einzigartige Bio-Fleischqualität
Das merkt man auch an der einzigartigen Bio-Fleischqualität. Erstklassiges österreichisches Bio-Junglammfleisch ist von kräftiger, roter Farbe, von der sich appetitlich das weiße Fett abzeichnet. Im Alter von drei bis sechs Monaten sind die Tiere schlachtreif. Dann hat das Bio-Fleisch eine feine Fettmaserung, die Fachleute wegen ihres Aussehens als „Marmorierung“ bezeichnen und als besonderes Qualitätsmerkmal schätzen: So bleibt marmoriertes Fleisch beim Braten saftig, es wird schön mürb und hat ein feinwürziges, an frisches Heu anmutendes Aroma, das bei Feinschmecker sehr begehrt ist. Fleisch ohne Marmorierung wird beim Garen leicht trocken und kraftlos, es ist ein Zeichen für Fütterungsfehler.

  Drucken

1 Kommentar(e)

Peter sagt

Ich mag schaefchen. Besonders die die Regenbogen pupsen. hihihihihihihihihihihihihi

13.11.2013 um 14:54

Mein Kommentar

       Kommentar auf Facebook veröffentlichen?
* erforderlich (E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht)

Folgende Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren