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Stanzlhof im Waldviertel. Weide-Jungrindbauer mit Leidenschaft. (7)
Das Weide-Jungrinder-VIDEO HIER!
Es ist immer schön, Menschen zu treffen, die vor Begeisterung für eine Sache sprühen. Doppelt schön, wenn es sich um eine Sache handelt, die alle angeht. Artgerechte Tierhaltung, nachhaltige Landschaftspflege, Qualitätsbewusstsein – allesamt Themen, die wahrscheinlich auch jene beschäftigen, für die vielleicht der feine Tafelspitz gar nicht an oberster Stelle auf dem Speiseplan steht!
Bio-Bauer Hermann Stanzl aus dem niederösterreichischen Waldviertel bei Rappottenstein ist so ein Mensch. Er sprüht vor Begeisterung, erzählt mit Hingabe von seiner Bio-Rinderherde mit Mutterkuhhaltung und vermittelt echte Leidenschaft, wenn es um das Wohlbefinden von Sali, Mira, Heidi, Fichte und den anderen Bio-Kühen geht, die Jahr für Jahr ein Kalb zur Welt bringen und die zu Bio-Jungrindern auf dem Hof heranwachsen. Moritz, der Stier, bringt übrigens die nötige Ausgeglichenheit in die Herde. Herr Stanzl spricht von „seiner Familie“, in der es Rituale und Dynamiken gibt – ganz so wie in jedem Tierverband, der sich seiner Art entsprechend natürlich entwickeln kann.
„Natürlich“ heißt: Freilaufstall mit Strohmatratzen, freier Zugang zur Weide – Tag wie Nacht, frische Kräuter und Gräser im Sommer und Bio-Getreide, Heu und Silage im Winter, keine vorbeugenden Antibiotika und keine künstlichen Futtermittelzusätze. Hermann Stanzl beobachtet seine Tiere täglich, nimmt Rücksicht auf ihren eigenen Rhythmus und hat im Laufe der Zeit zur Herde eine nahe Beziehung aufgebaut. Wichtig sei das, sagt er, denn nur so können sich die Tiere optimal entwickeln und ihre eigenen Bedürfnisse ohne Stress ausleben.
Bei einem Spaziergang über die hügelige Weide, bewachsen mit vorsommerlichen Margeriten, Birken und wilden Rosenhecken, mit Blick über die bezaubernde Waldviertler Landschaft bis zum Schloss Rappottenstein, begleitet uns die Herde. Mich mit einem stattlichen ein-Tonnen-schweren Rinderbullen innerhalb der Umzäunung zu befinden, ist eine neue Erfahrung. Ich trage kein Rot. Aber Moritz, der „Stier im Korb“ nimmt ohnehin wenig Notiz vor mir. Weitaus interessanter erscheint ihm die Auserwählte der Woche, die es bei nächster Gelegenheit zu beglücken gilt…
Ob Rostbraten, Beiried, Hüferscherzel, mageres Meisel, mittleres Kügerl oder der berühmte Tafelspitz: Die Kombination aus biologischer Fütterung, Haltung, reichlich Bewegung und strengste unabhängige Kontrollen ergibt ein Ergebnis, das Bio-Jungrindfleisch von Ja! Natürlich als besondere Delikatesse präsentiert. Der Anteil daran von Bio-Bauern Hermann Stanzl und seiner Frau Gabi ist uns sicher!
Danke für den lehrreichen, interessanten Nachmittag! Und nein, meine Angst vor Stieren habe ich nicht restlos überwunden.
Eröffnen wir die Grillsaison! Fleisch immer quer zur Faser schneiden, Fettränder nicht wegschneiden – sondern einkerben, Jungrindsteaks nicht klopfen, sondern nur mit dem Handrücken auseinanderdrücken, Bio-Jungrindschnitzel besonders vorsichtig plattieren – der berüchtigte Fleischklopfer zerstört die Fleischfasern, das Fleisch kann trocken werden. Guten Appetit!










Das sieht ja idyllisch aus - Sehr spannende Einblicke in den Alltag der Ja! Natürlich Bio-Bauern! Bin schon neugierig auf die nächsten Beiträge :-)
Liebe Sabrina,
es IST idyllisch! Und es war ein wirklich belebender Nachmittag, den ich mit Herrn Stanzl und seiner Bio-Rinderherde verbringen durfte!
Sehr netter Beitrag. Da weiß man, was auf den Grillrost kommt! Nice storytelling! Weiter so!
Total spannend bei den Bauern Hinter die Kulissen zu schauen! Da wird man ja fast neidisch auf die Rinder;)
Am spannendsten war zu beobachten, wie die Tiere auf Herrn Stanzl reagierten - ein richtiges eingespieltes Team, samt 1-Tonnen-Stier Moritz!
Ich liebe diese Videos und diese Beiträge! So beruhigend, positiv und innovativ! Soeben habe ich mich vom Hollunderblüten-Bauer hierher geklickt und fasziniert diese Heile Welt der Rinderzucht betrachtet. Eine Anregung an Ja!Natürlich: Lasst doch bitte dieser begnadete Bio-Bloggerin jeglichen Freiraum in der Werbung und bringt genau diese Infos, nämlich wie die Leute von denen Ja!Natürlich seine Lebensmittel bezieht, mit ganzem Herzen arbeiten, über TV der breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis! Wenn ich weiß, dass mein Nahrungsmittel aus diesen Quellen kommt von diesen Menschen mit Liebe hergestellt, werde ich nie mehr woanders kaufen! Aber dafür muss man eben vor Ort recherchieren, mit den Menschen sprechen und das auch telegen aufbereiten. Gebt dieser begnadeten Bloggerin eine größere Plattform! An Ulli: Weiter so!! Tomi
Lieber Tomi,
so viel Begeisterung - das ist ja fast zum Rotwerden...!
Vielen Dank für dein leidenschaftliches Bio-Credo.
Und ja - mir wird hier vollkommen frei und flexibel die Plattform für Gestaltung und Kreation gegeben. Das ist EINE hinreißende Seite dieses Jobs! ;)