DIE JA! NATÜRLICH BLOGGER
- [-] Wir leben Bio! (98)
- #twitcook (14)
- Bio-Genussworkshop (19)
- Nachhaltig leben (11)
- Twittagessen (6)
- Bio Bauern (26)
- Ernährung (160)
- [-]Kochen, genießen & mehr! (150)
- Koch mal BIO! (11)
- Küchengeschichten (52)
- Unser Team bäckt! (6)
- Mein Bio-Garten (41)
- Qualität & Sicherheit (7)
- hi! am rezept zur ziegenmilch-pannacotta... (23.05.2013)
- Liebe Michaela, danke für die Anregung!... (21.05.2013)
- Liebe Christa, liebe Elisabeth, das... (21.05.2013)
- Hallo John, please be so kind and read the... (21.05.2013)
- Hi! My naame is John. And I have a... (19.05.2013)
- Wo bekomme ich "Aus die Laus" (19.05.2013)
- Bei mir haben gestern auch Spargel und... (19.05.2013)
- Ist der Komposttee jetzt wieder in den... (17.05.2013)
- Bio-Ziegenmilch: die köstliche... (1)
- Artgerechte Tierhaltung: Wir verlosen 50... (0)
- 17. Mai: Discosalat am FOOD REVOLUTION... (0)
- Da freuen sich Bienen und alle anderen... (3)
- Bio-Sorbet: Zum Dahinschmelzen (0)
- Bio-Spargel aus dem Marchfeld (0)
- Marchfelder Spargel mit Butterbrösel (2)
- #twitcook06: Kochen, genießen & twittern (0)
- Kalbsrouladen gefüllt mit Mangold und Feta (0)
- Verschärft & neu! Chiliflocken aus der... (0)
- Die „Küchengeschichten“ feiern... (866)
- 2013 – Was ist Euer Vorsatz fürs Neue... (611)
- Unsere Bio-Fans haben gebacken: Wählt... (336)
- Wir verlosen 5 Bio-Nikolosackerl! (105)
- Bio ist heutzutage mehr als der... (70)
- Tag des Kaffees (67)
- Wir feiern 1000 Follower auf Twitter! (59)
- „Der perfekte Garten“: Das Ja!... (50)
- Eierschwammerl in Sauerrahm mit... (40)
- Küchengeschichten: Spinat-Feta-Quiche (36)
Das neue Fruchtjoghurt mit Holunder aus der Region (4)

„Haschberg Holunder“ ist eines der neuen 100% sortenreinen regionalen Fruchtjoghurts: Hergestellt werden die besonderen Bio-Joghurts aus frischer Bio-Milch aus der Region im und um den Nationalpark Hohe Tauern. Die Holunderbeeren kommen vom Biohof Öhler aus St. Andrä am Zicksee in der Nationalparkregion Seewinkel und werden mit viel Sorgfalt vom Bio-Bauern Georg Öhler geerntet. Wir führten ein Interview mit dem passionierten Obstbauern.
Übrigens: Mit den regionalen Fruchtjoghurts lässt sich jetzt einer von 80 Action-Urlauben im Nationalpark Hohe Tauern gewinnen. Wie's geht, steht HIER!
Ja! Natürlich: Wie groß ist Ihr Betrieb und welche Geschichte hat der Biohof Öhler?
Georg Öhler: Meine Vorfahren – soweit man sie zurückverfolgen kann – lebten schon immer von der Landwirtschaft. Unser Betrieb umfasst 117 ha. 1989 wurde mir die Möglichkeit geboten, einen kleinen Betrieb zu pachten, den ich sofort auf biologische Wirtschaftsweise umstellte. Darauf pflanzten wir Holunder mit der Sorte Haschberg, Johannisbeeren und Himbeeren. 1993 ging mein Vater in Pension, ich übernahm den elterlichen Betrieb und stellte auch diesen auf biologische Wirtschaftsweise um.
Ja! Natürlich: Warum sind Sie Bio-Bauer? Was ist Ihre persönliche Überzeugung, Ihre „Mission“?
Georg Öhler: Ich wollte nie etwas anderes machen. Nur die Natur kann uns Heilen, und je mehr wir eingreifen, desto mehr Probleme machen wir uns selber.
Ja! Natürlich: Welche boden- und klimatechnischen Voraussetzungen brauchen Hollerstauden, damit sie besonders gut wachsen?
Georg Öhler: Holunder hat am liebsten humusreichen, leichten nährstoffreichen Lehmboden. Holunder ist als Stickstoffzeiger bekannt und wächst im gemäßigten Klimaraum vor allem am Waldrand. Das pannonische Klima ist ideal für Holunder. Um Krankheiten der Stauden vorzubeugen, ist eine windreiche Gegend zu bevorzugen. Durch den Wind wird nach Regen und bei Tauwetter die Staude schneller Trocken und ist dadurch nicht so anfällig für Pilzkrankheiten.
Ja! Natürlich: Wie ist der Jahreskreislauf in der Pflege der Stauden?
Georg Öhler: Der Kreislauf beginnt mit dem Schneiden im Februar. Dabei werden die gesamten zweijährigen Äste entfernt und nur 5-9 einjährige Äste stehen gelassen. Die abgeschnittenen Äste werden gehäckselt und in der Plantage eingearbeitet. Im Frühjahr wird zwischen den Reihen der Boden aufgerissen und gelockert und verschiedene Kleearten eingesät. Die Reihen werden ganzjährig mit Hilfe eines Stockräumgerätes von Unkraut freigehalten. Das Wasser ist in unserem Gebiet der limitierte Faktor. Deshalb werden unsere Anlagen je nach Trockenheitssituation bis zu 7 Mal im Jahr bewässert. Um der Pflanze Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, düngen wir jedes Jahr im Herbst ca. 10 Tonnen Mist und Kompost. Der Kreislauf endet mit der Ernte, die Anfang bis Ende September stattfindet. Danach dürfen die Bäume in ihren wohlverdienten Winterschlaf gehen.
Ja! Natürlich: Wie gehen Sie in der biologischen Landwirtschaft gegen Schädlinge vor? Was ist zu beachten?
Georg Öhler: In unserer Region gibt es sehr viel Wind. Deshalb haben wir wenig bis gar keine Probleme mit Krankheiten und sind daher eine begünstigte Region für Holunder. Biologisch zertifizierte Pflanzenschutzmittel müssen wir nicht einsetzen. In manchen Jahren kann es zu Problemen mit Raupen kommen. Diese Schädlinge hatten wir aber seit unserer gesamten Holunder-Produktionslaufbahn nur 2 Mal.
Ja! Natürlich: Was muss bei der Ernte besonders beachtet werden?
Georg Öhler: Holunder wird händisch geerntet. Die Früchte müssen so schnell wie möglich gekühlt und verarbeitet werden. Bei der Ernte ist es wichtig, den richtigen Reifezeitpunkt zu wählen, um eine gute Qualität der Früchte zu erzielen. Oft ist dabei sehr viel Geduld erforderlich…
Ja! Natürlich: Was zeichnet den Haschberg Holunder besonders aus, was ist das Spezielle an der Sorte?
Georg Öhler: Die Sorte Haschberg wurde in der Versuchswirtschaft Haschberg der HLBLA Klosterneuburg entwickelt – also eine österreichische Sorte. Sie ist besonders für Ihre Widerstandfähigkeit und Stressresistenz bekannt. Ein weiteres Merkmal der Sorte ist der Reichtum an Vitamin C, essentiellen Aminosäuren, ätherischen Ölen und natürlichen Farbstoffen.
Ja! Natürlich: Herr Öhler, wir danken für das Gespräch und wünschen Ihnen – und uns – eine ertragreiche hochwertige Ernte für das heurige Jahr!
Und wer Lust hat auf die anderen 2 Sorten Fruchtjoghurt mit Früchten aus der Region: Sirius Apfel und Rosen-Rhabarber. Man kann sich schwer für einen Favoriten entscheiden...










Guten Tag , Ich schreibe aus Canada. Wer aber ist , odser besser , welche Firma ist aber der Hersteller dess eigentlichen Joghurt;s ?
Wieviele und welche Sorten gibt's?
mit freundlichem Gruss , Helmut
Lieber Helmut,
alle unsere Joghurt-Sorten werden von der Salzburger Molkerei "Pinzgau Milch" hergestellt. Aus dieser Region - im und um den Nationalpark Hohe Tauern - kommt auch die Bio-Milch.
Bei den regionalen Jogurtsorten kannst du wählen zwischen Haschberg Holunder, Apfel Sirius und Rosen-Rhabarber.
Bei Interesse schau auf unsere Produktdatenbank: www.janatuerlich.at/Produkte___Qualitaet/Produkte/Produkte/jn_ProductOverview.aspx
Hallo!
Zum Namen, ich kenne einen Haschberg, dieser befindet sich jedoch in Klosterneuburg. Gibt es einen zweiten oder ist der Name einfach nur für Aufmerksamkeit?
Liebe Stefanie Müller,
es gibt 15 Gattungen mit ca. 400 Holunder-Arten, wovon der schwarze Holunder die bekannteste ist. Die Sorte „Haschberg“ - deren Namen nichts mit dem Berg in Klosterneuburg zu tun hat und den auch nicht wir ausgesucht haben - besteht schon seit langer Zeit und zählt zu den hochwertigsten Holunderarten: Reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, schmecken die Beeren besonders aromatisch. Deshalb haben wir sie für unser Joghurt ausgesucht. ;)