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Bio-Wildkräuter mit außergewöhnlichem Geschmack (0)
Damals, als es noch keine Tiefkühltruhen und keine Supermärkten gab, war es notwendig, zu Beginn des Frühjahrs – wenn das Lagergemüse zu Ende ging und das Sauerkraut zu scharf wurde – hinaus in die Natur zu gehen und alles zu sammeln, was sich an jungem Grün zeigte. Es war ein fixer Bestandteil im Jahr, und die weisen Frauen hatten nicht nur die entsprechenden Kenntnisse, welche Pflanzen sie sammeln konnten, sondern wussten auch um ihre gesunden Inhaltsstoffe Bescheid. Und natürlich wurden damit auch die besten Rezepte gekocht.
Prinzipiell sammelt man Blätter und Blüten von Wildpflanzen so, dass man den Pflanzenbestand in der Natur nicht schädigt. Es sollten auch keine Wildpflanzen gesammelt werden, die neben stark befahrenen Straßen oder neben Feldern, die intensiv gedüngt oder konventionell bewirtschaftet werden.
Am besten, man lässt sie im Garten wachsen. Und wer keinen Bio-Garten hat, der holt sich die Wildkräuter von Ja! Natürlich – gezogen ohne chemisch synthetische Spritz- und Düngemittel.
Zehn Ja! Natürlich Wildpflanzen aus der Region Nationalpark Seewinkel-Neusiedler See sind wieder für alle Bio-Liebhaber bei Billa und Merkur erhältlich:
- Die würzig-scharfe Brunnenkresse, passt frisch geerntet ideal zu gegrilltem Fleisch.
- Der Löwenzahn hat leicht bittere Blätter und süßliche Blüten
- Der säuerliche, an Vitamin C reichhaltige Sauerampfer
- Die bewährte Kamille
- Die Pimpernelle, ein Würzkraut
- Die jungen Blätter des Borretsch, mit seinem gurkenähnlichen erfrischenden Geschmack
- Der leicht bittere Ysop ist ein Küchenkraut aus dem Süden
- Von den Blättern und gelben Blüten der Weinraute sind nur die Spitzen zu verwenden
- Die rote Sorte der Perilla ist eine einjährige Wildgemüsepflanze aus dem asiatischen Raum
- Der nussartig schmeckende Portulak
Mein persönlicher Favorit ist der Portulak, auch Gemüse-Portulak genannt, da sich diese Wildpflanze besonders für die Verwendung als Salat oder als Gemüse eignet.
Die jungen Blätter schmecken leicht säuerlich, salzig und nussartig, ältere Blätter werden dagegen bitter. Die Blütenknospen können ähnlich wie Kapern genutzt werden. Die jungen Blätter können als Salat oder gekocht als Gemüse genossen werden. Mit den älteren Blättern würzt man Suppen und Eintopfgerichte.
Wird Portulak zum Würzen verwendet, darf er nicht mitgekocht werden, da er ansonsten sein Aroma verliert!
Eingelegt können die Stengel auf vielfältige Art und Weise verwendet werden: zu Gurken, Paradeisern und Kopfsalat, aber auch zu Soßen, Suppen, Topfen- und Eierspeisen, zu Mayonnaise und Kräuterbutter. Weiters kann Portulak auch wie Spinat als Gemüse gekocht oder in Butter gedünstet werden.
Gesundheitlich wird er sehr geschätzt – ist er doch ein Kraut, das reich an Omega 3-Fettsäuren ist.
Überbackenes Erdäpfel- Portulakpüree mit Parmesan
Und hier gibt es noch mehr Rezepte: >>
Wer mehr über die Raffinessen der Wildkräutersorten wissen möchte, klickt hier in den Gartenblog >>
Quelle:
Miriam Wiegele, Heilsames und Aromatisches grün, Band 1 Bacopa Verlag, 2009













