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Mehr Omega-3-Fettsäuren in Bio-Rindfleisch (0)
Gibt es Qualitätsunterschiede zwischen biologischem und konventionellem Rindfleisch? Ja es gibt sie, ein wissenschaftliches Screening liefert Hinweise.

- Ja! Natürlich Weide-Jungrindfleisch
Vor allem was wertvolle Inhaltstoffe wie Mineralstoffe und den Omega-3-Fettsäuregehalt betrifft, signalisieren die jüngsten wissenschaftlichen Untersuchungen am Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein bemerkenswerte Qualitätsunterschiede zwischen biologischem und konventionellem Rindfleisch.
Weide-Jungrinder von Ja! Natürlich kommen aus heimischen Regionen und wachsen beim Muttertier auf – mit ausreichend Auslauf, Bewegungsfreiheit und Kontakt zu ihren Artgenossen. Auf dem Speiseplan stehen Muttermilch, Gräser, Kräuter und Getreide. Alles bio, versteht sich. Artgerechte Tierhaltung bedeutet auch: Keine Tiermehlfütterung, keine antibiotischen Leistungsförderer und kein vorbeugender Einsatz von Medikamenten. Almen, Weiden und Äcker für die Bio-Futtermittel wie Getreide und Mais werden ohne künstliche Dünger und ohne chemisch synthetische Spritzmittel bewirtschaftet. Diese artgerechte Tierhaltung wirkt sich natürlich auf die Gesundheit des Tieres aus.
Eine Gegenüberstellung der Vergleichsgruppen zeigte bei Bio-Rindfleisch einen höheren Anteil an wertvollen Mineralstoffen. Dies bestätigte auch eine zusätzliche Mineralstoff-Analyse an der Universität Graz: Hierbei enthielten die Bio-Rindfleisch-Proben mehr Kalium und Magnesium – konventionelles Rindfleisch wies bei keinem der untersuchten Mineralstoffe höhere Werte auf.
Besonders hoch fällt der Unterschied bei den Omega-3-Fettsäuren zugunsten von Bio aus: In relativen Zahlen beinhalten die Bio-Rindfleisch-Proben um 30% mehr Omega-3 als die konventionelle Vergleichsgruppe.









