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Sirius Bio-Äpfel aus der Steiermark. (1)
Warum sich Johann Fritz ganz der biologischen Landwirtschaft im Apfelanbau verschrieben hat, was er für unsere Umwelt tut, wie man Äpfel richtig erntet und warum die Sirius-Äpel ideal für das Bio-Joghurt sind, erfahrt Ihr im VIDEO!
Goldenes, weiches Licht, es duftet fruchtig und frisch, der Sommer verabschiedet sich gerade sanft und behutsam. Ein wunderschöner Nachmittag am Land. Apfelernte in Markt Hartmannsdorf in der Oststeiermark. Johann Fritz hat mich eingeladen, bei einem der Erntetage dabei zu sein. Es geht um „Sirius“ – die säuerliche Apfelsorte, die Ja! Natürlich für das feine Bio-Joghurt der „Österreich-Edition“ ausgewählt hat. Das Außergewöhnliche an der Joghurtserie ist, dass es sich um eine limitierte Produktrange handelt: Verschiedene köstliche Sorten mit Bio-Früchten aus heimischen Regionen. Neben Rosen-Rhabarber gibt es auch noch Titania Johannisbeere, die bereits im Sommer vorgestellt wurden.
Herr Fritz ist ein dynamischer Mann mit Überzeugungen. Seine Missionen heißen Biologische Landwirtschaft, Nachhaltigkeit, Qualität: „Wir tragen Verantwortung für diesen Planeten. Deshalb beschäftige ich mich seit mehr als 10 Jahren mit biologischer Landwirtschaft. Wir schonen Grundwasser und Klima. Ich sehe es als meine Verpflichtung für meine Kinder und Enkelkinder, so zu arbeiten.“ Johann Fritz hat – nach anfänglicher Skepsis – in seiner Region schon längst den Beweis erbracht, dass biologische Landwirtschaft ökologische und ökonomische Interessen verbindet. Es ist beeindruckend zu erfahren, wie sehr sich Herr Fritz für sein Ziel einsetzt: Äpfel zu ernten, vitaminreich, gehaltvoll, aromatisch, säuerlich oder süß – in höchster Qualität und vor allem mit Mitteln, die für Mensch, Tier und Umwelt zuträglich sind: Natürliche, mechanische Bodenbearbeitung statt künstlicher Dünger und giftiger Herbizide, Begrünung der Plantagen für die Nützlinge, die den Schädlingen Paroli bieten statt chemisch-synthetischer Spritzmittel. „Es muss alles ein Kreislauf sein“, ist Johann Fritz überzeugt und bringt damit Biologische Landwirtschaft mit einem Satz auf den Punkt.
Die Familie Fritz bewirtschaftet eine Fläche mit insgesamt 30 Hektar. Äpfel sind ihre Leidenschaft. 20-30 Tonnen pro Hektar sind zu erwirtschaften. Das Klima der Weststeiermark ist ideal für den Apfelanbau: kühle Nächte, nicht zu viel Niederschlag. Es gibt Plantagen mit der Sorte Topaz und Sirius, beide schorfresistent. Diese Eigenschaft ist wichtig, denn der Apfelschorf ist der hartnäckigste Schädling für Obstbauern.
Fleißige Mitarbeiter, die tagelang auf der Plantage die Bio-Äpfel ernten, behandeln jede Frucht beinah wie ein rohes Ei. Behutsam wird der Apfel zuerst hochgehoben und dann vom Ast „abgedreht“. Unsereins würde den Apfel „abreißen“. Ich zum Beispiel müsste meine Lektion in sachgemäßer Apfelernte sicher erst lernen. Rüttelt man den Ast zu heftig beim Pflücken, fallen gleich mehrere Äpfel auf den Boden… Alles, was den Apfel verletzt, ist schließlich zu vermeiden – Druckstellen bilden Fäulnis. Deshalb werden die in einem speziellen Behälter gesammelten Äpfel sorgfältig gepflückt und anschließend in die Sammelkiste „gelegt“.
Wieder ein besonders schöner, interessanter und erfreulicher Besuch bei einem unserer Bio-Bauern, die mit ihrer Arbeit täglich Nachhaltigkeit leben. Wir sind auf dem richtigen Weg! Schön ist das.










Markt Hartmannsdorf liegt nicht in der Weststeiermark, sondern in der Oststeiermark.